Felsengarten Sanspareil
Westlich von Bayreuth, am Nordrand der Fränkischen Schweiz, verbirgt sich in einem Wäldchen aus hohen Bäumen ein kleines Naturwunder, ein natürlicher Garten mit wild geformten Felsen, heute eingebettet in eine Anlage, die viele Anklänge an das antike Kulturgut aufgenommen hat. Geschaffen hat diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, im Jahre 1744. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: "C´est sans pareil!" (Dies ist ohnegleichen!).
"Die Natur selbst war die Baumeisterin" so charakterisierte Wilhelmine den Felsengarten in einem Brief an ihren Bruder. In der Tat bestimmen natürliche Felsformationen im Buchenhain von Sanspareil das Bild des Gartens. Hier befinden sich eine große Anzahl bizarrer Felsgruppen, eine Grottenanlage sowie Architekturelemente und Skulpturen aus der griechischen Mythologie. Das markanteste Beispiel ist das Felsentheater in Form einer künstlichen Ruine, bei der eine natürliche Felsgrotte als Zuschauerraum dient.
In den nachfolgenden Jahrhunderten verfiel die Anlage. Die vielen Bauten verschwanden, da sie - vor allem im Park - nur aus Holz gefertigt waren. Gegenwärtig sind nur noch der Morgenländische Bau, das Felsentheater und der Küchenbau vorhanden. 1984 wurde das abgesenkte Parterre zwischen dem Morgenländischen Bau und dem Küchenbau nach einer Stichvorlage von 1748 rekonstruiert.
Daten und Geschichte des Felsengartens können Sie auf dieser Seite nachlesen.



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